Über die Macher des Kim's Kitchens

Stimmt es, dass du eine Verwandlungskünstlerin bist?

Hmmm... Egal, ob ich als Trainerin, Lehrerin, Motivatorin, Masseurin, Beraterin oder Projektmanagerin taetig bin – ich bin von ganzem Herzen einfach gerne eine Inspiration fuer das Leben. Ich wuensche jedem Menschen fuer sein Leben Glueck, Frieden und Harmonie. Andere mit zu motivieren, etwas aus ihrem Leben zu machen, dieses zu gestalten, ist mein Weg oder, besser gesagt, mein „roter Faden.“ Gern bin ich bereit, ein Wegbegleiter und Unterstuetzer zu sein – fuer junge, alte, arme oder auch reiche Menschen.

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Wie bist du nach Deutschland gekommen?

Mein Weg aus dem Dschungel von Laos in den Dschungel der Zivilisation verdanke ich einem Stipendium für ein Studium in der damaligen DDR. Durch mein 1986 in Vientiane (Laos) erworbenes Stipendium konnte ich nach einem einjaehrigen Deutsch-Intensivkurs in Leipzig an der Humboldt Universitaet zu Berlin Bibliotheks- und Informationswissenschaft studieren und im Jahr 1992 meinen Abschluss machen.

Wie bist du dann nach Hamburg gekommen?

Ich erhielt einen Lehrauftrag an der Hamburger Universitaet; so bin ich nach Hamburg gekommen.

Stimmt es, dass du eine Verwandlungskünstlerin bist?

Auf meinem langen Weg bin ich Menschen begegnet, die mein Leben auf besondere und lehrreiche Art bereichert haben. Mein Vater sagte mir: „Fuer uns Menschen ist das Leben die beste Universitaet!“ Also kam ich heraus aus dem Dschungel und studierte das Leben.

Anfang dieses Jahres traf ich einen alten Freund wieder, den ich vorlangem aus den Augen verloren glaubte. Er fragte mich: „Laesst du uns an deinem Wissen teilhaben, damit wir gemeinsame Ziele erreichen koennen?“ Damit meinte er meine mehrjaehrige Erfahrung in der Gastronomie, mit der ich ab und an noch unterwegs bin, als Caterer mit besonderem laotischen Ambiente. In unserem Gespraech ging es darum, wie man als Nachfolger des legendaeren „Café Oriental“ diese Location beleben kann. Meine Gegenfrage: „Warum soll ich als Kunde zu dir kommen? Was ist in deinem Restaurant so besonders, was hast du Einmaliges und Hervorstechendes, was die anderen nicht haben?...“

Durch dieses Gespraech haben wir uns intensiv ausgetauscht und mehr von anderen wieder erfahren. Mehdi hatte viele Ideen, und ich bat darum, eine Nacht darueber zu schlafen. Dann kam es von einem Gespraech zum anderen. Schliesslich wurde nach meinem eigenen Konzept eine neue Speisekarte geschrieben – mit voellig neuer Ausrichtung! Jetzt sind wir so weit, dass ich mit meinen eigenen Namen „Kim’s Kitchen“ an der Tuer unseres laotischen Restaurants haenge und persoenlich in der Kueche koche. Ich bin Mehdi dankbar, dass er an meine Fähigkeiten glaubt. So weit sind wir gekommen, und das Ganze haben wir, Mehdi und ich, seinem Papa zu verdanken! Schliesslich ist er derjenige, der dieses Lokal aufgebaut hat.

Wir schaetzen uns gluecklich und sind dankbar dafuer, dass wir uns gefunden haben und gemeinsam dieses iranisch-laotische Unternehmen fuehren duerfen.

Weitere Einzelheiten zur Vita von Kinkeo Xayapheth alias Kim:

In der Zeit von 1993 – 2000 war Kim auch taetig als Dozentin fuer die Fachbereiche Chinologie, Thailand, Burma und Indochina an der Hamburger Universitaet – heute Afrika-Asien-Institut.

Aufgrund der sich schnell entwickelten Technologie studierte Kim von 1997 – 2003 Bibliotheks- und Informationsmanagement an der Hochschule fuer Angewandte Wissenschaft in Hamburg und machte 2003 ihren Abschluss. Seit 2006 ist sie im Landesinstitut fuer Lehrerbildung und Schulentwicklung in der Hamburger Lehrerbibliothek taetig. Kim besitzt ausserdem eine eigene Massagepraxis.

In der Zeit von 1992 bis 1996 war Kim Geschaeftsfuehrerin in einem asiatischen Restaurant. Auf Basis dieser Erfahrung rief sie das „Asiatische Erlebniskochen“ und den Kim Catering Service ins Leben und heute „Kim`s Kitchen“.